Montag, 20. Oktober 2014

Mia macht kein Mittagsschlafi mehr

Zumindest meistens nicht mehr.
Im Kindergarten hab ich schon länger den Wunsch deponiert, dass Mia nicht mehr so lange schlafen soll. Das Schlafengehen am Abend hat sich nämlich zunehmend schwieriger und vor allem länger gestaltet.
Dann hat es sich ergeben, dass im Kindergarten die Lieder für's Laternenfest geübt werden müssen - offenbar auch in der Mittagspause. Also wurde der Mittagsschlaf ganz gestrichen und statt dessen gesungen. Die ersten paar Tage war es ziemlich anstrengend mit einem hundemüden Mäderl den Nachmittag zu bestreiten. Aber mit der Zeit haben wir's gemeistert.

Mittlerweile schläft sie auch am Wochenende nur noch sehr selten zu Mittag. Auch, wenn wir weitere Strecken mit dem Auto fahren, bleibt sie munter! Nur das Heimfahren wird ab und zu zum Spießrutenlauf. 

Andrea

Dienstag, 14. Oktober 2014

Mia wird der Kopf gewaschen

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Einmal in der Woche ist das unbedingt nötig.

War aber noch nie Mia's Lieblingsbeschäftigung. Vor allem, weil das Wasser in die Augen läuft. 
Die "Gießkannen-Methode" haben wir schnell wieder abgeschafft, so richtig Spaß hatte sie daran nicht.
Eine Zeit lang hab ich sie dann auf den Schoß genommen und sie hat sich rückwärts über meinen Arm gelegt, den Kopf in meine Hand. Zuerst muss aber unbeding der Duschkopf abmoniert werden - der ist wohl zu unberechenbar ... Damit ich's dann aber leichter hab mit Dusch-Schlauch aufdrehen, hab ich einfach eine Wäschekluppe unter den Hahn geklemmt. Dann funktioniert das Haarewaschen auch mit einer Hand. Wichtig: mit allen Haarshampoos (jaaa, Mia sammelt Haarshampoo, wenn möglich ROSA!!) waschen.

Mittlerweile ist sie aber schon zu schwer und zu lang für solche akrobatischen Einlagen. Also haben wir nach einer Alternative gesucht.
Der erste Versuch (meine Ideen): vor die Badewanne stellen und das Gesicht im Handtuch am Badewannenrand verstecken. Hat zwar funktioniert, aber nicht gefallen.
Der zweite Versuch (Mia's Idee): sich in die Badewanne setzen, gut am Rand festhalten und den Kopf zurücklegen. Hat sehr gut funktioniert und offenbar auch Spaß gemacht! Und der schöne Nebeneffekt: sie kann ihr schöne Schaumkrone in der Spiegelfliese betrachten.

Eure Andrea 

Mia geht schlafen - mit drei-dreiviertel Jahren

Schlafengehen ist immer noch nicht einfacher geworden ...
Wir schaffen es jetzt meistens, gegen sechs Uhr abends zu essen. Das  dauert oft einmal eine ganze Stunde. Oder länger. 
Meistens kommt während dess Essens der beste Ehemann und Papa von allen nach Hause und muss gleich spielen, obwohl er wohl manchmal lieber auch etwas essen würde.

Um acht Uhr geht's dann Richtung Badezimmer. Der beste Ehemann und Papa von allen hat es irgendwie geschafft, nicht zu verhungern und muss mitkommen. Der kann nämlich besser Zähneputzen, als die Mama (die kann dafür besser die Haare waschen - behauptet zumindest unser Kind).
Danach noch schnell aufs Klo und dann ab ins Bett. Dort kuschelt sie sich fest zwischen uns beide und bekommt noch eine lange und eine kurze Geschichte vorgelesen. 
Unsere Favoriten sind momentan die "3, 5, 8 Minuten Geschichten zum Kuscheln und Träumen" - das sind 3, 5 oder 8 Minuten lange abgeschlossene Geschichten - und die "111 Vorlesegeschichten zum Träumen und Schlummern" - Extremkurzgeschichten, die meist nur eine oder zwei Seiten lang sind.
Neu dazu gekommen sind die "Sandmännchengeschichten für 3 Minuten" - zehn abgeschlossene Geschichten, die das Sandmännchen 3 frechen Eichhörnchenkindern erzählt, damit sie einschlafen.

Dann wird das Leselicht ab- und das Nachtlicht eingeschalte und unser Abendgebet gesprochen (müde bin ich...).
Jeder von uns kriegt eine von Mia's Händen, damit die Sache auch gerecht ist. Und nachdem sie sich oft genug im Kreis gedreht hat (wie Mietzekatzen das halt so machen) schläft sie ein - meist ist es dann etwa halb neun.
Gegen elf Uhr wird sie oft wieder kurz munter, um zu schauen, ob ihre Eltern auch endlich ins Bett kommen...

So anhänglich sie untertags ist, so anhänglich ist sie auch abends und nachts... 


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Mia fährt Fahrrad

Schon zu Ostern hat Mia ja in Fahrrad bekommen - pink mit glitzernden Quasteln dran und zwei Stützrädern.
Eine Zeit lang war das Rad auch der Renner. Auch, wenn die Stützen immer wieder locker geworden sind und Mia ein bisserl unsanft abgestiegen ist. Irgendwann hat sie dann die Idee gehabt, ohne Stützen fahren zu wollen - ohne, dass Papa sie halten durfte. Das hat nicht funktioniert. Danach hat sie ihr Rad lange nicht mal angeschaut und ist statt dessen öfter mit ihrem Laufrad unterwegs gewesen.

Vor zwei Monaten haben wir das Rad dann im Garten mitgehabt und geübt. 
Am Montag hat sie dann darauf bestanden, mit dem Fahrrad zum Kindergarten zu fahren. Der beste Ehemann und Papa von allen hat sie dabei zwar nicht festhalten dürfen, aber immerhin so fest anschieben, dass sie genug Schwung hatte, um ordentlich fahren zu können. So hat das ganz gut funktioniert.
Beim Heimfahren ist sie sogar immer wieder ein Stückerl allein gefahren, solang's gerade aus ging. Dann war sie offenbar mit dem Fortschritt zufrieden und hat das Radl wieder auf den Balkon gestellt. Bis vorgestern. An dem Tag ist der beste Ehemann und Papa von allen früher von der Arbeit heimgekommen. Nach dem Spielplatz wollte Mia dann plötzlich wieder mit dem Papa mit dem Rad fahren. Und diesmal hat's geklappt: Mia ist ganz allein mit ihrem Rad ohne Stützen gefahren! Vier ganze Runden ums Haus! Ohne Hilfe!

ganz stolz,
Andrea